Dikwella

Dikwella Tempel

Auf dem Weg zu unserem letzten Hotel vor dem Ayurveda-Hotel wollte uns Chandra noch etwas zeigen. Witzigerweise war das in dem Ort, in dem wir auch unsere Freunde Ramona und Matthias besucht haben – die ebenfalls in einem Ayurveda-Hotel abgestiegen waren.

Dikwella ist ein recht kleiner Ort mit einer großen Strasse, die an der Küste entlangführt und einigen kleineren, durch die sich die Autos quälen. Alles geht komplett durcheinander. Wir kennen das schon von Indien und Thailand, aber was in Sri Lanka verkehrsmässig abgeht, hat uns komplett  überfordert. Hier gibt es die aggressivsten und rüpelhaftesten Busfahrer, die nur die Hupe kennen und ansonsten keine Probleme mit dem Überholen auch von 2 Autos (oder auch Bussen) haben, egal, wie schmal die Strasse ist. Wieviele Unfälle es denn gäbe, frage ich Chandra. Seine Antwort ist recht überzeugend. “Wir sind jetzt seit 2 Wochen unterwegs, hast du bisher einen Unfall gesehen?” “Nein, das nicht, aber…” “Eigentlich ganz einfach,” sagt er, “wir kennen die Burschen und dann weichen wir einfach aus.” So geht´s dann auch.

Nachdem wir uns durch eine Strasse mit Baustelle gequält haben, bekommen wir dann ganz überraschend den Blick auf den Tempel von Dikwella. Grosser goldener Buddha (Goldfarbe, kein echtes Gold), daneben eine weiße Stupa. Wir kaufen ein paar Opferblumen, die Schale für 20 Rupien (etwa 12 Cent) und betreten den Hauptraum. Eine wunderbare, quietschbunte Welt eröffnet sich uns. Überall stehen Figuren zu Gruppen zusammengestellt und erzählen uns die Geschichte Buddhas, wie er vom verwöhnten Prinzen zum Lehrer wurde. Ein ganz grossartiger und überwältigender Besuch in einem etwas vom Tourismus vernachlässigten Tempel. Auch gut, so haben wir diesen tollen Ort mehr oder weniger für uns.
Die Größe der Figuren allein ist schon ein Hingucker, aber auch hier wieder – wie schon zuvor – ist der Detailreichtum faszinierend und im Gesamten besehen ist nicht nur der große Bau, sondern auch die immense Arbeit und vor allem die Hingabe ergreifend.

Die Bilder sind diesmal in der richtigen Reihenfolge, die aber diesmal keine grosse Rolle spielt. Den Untertitel einfach einmal wegklicken, dann bleibt er verschwunden, steht eh immer dasselbe drin.

3 Comments

  1. Eine wunderschöne Tempelanlage. Mich fasziniert dieser gläubige und gottergebene Blick dieser Statuen.
    Habt weiterhin eine gute Zeit die voll von Eindrücken und Erlebnissen ist.
    Liebe Grüße Herta

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.